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  • Das Radiotheater ist die Adaption des Theaters auf das Radio. Das Theater verzichtet auf die visuellen Aspekte der Bühne und ersetzt sie durch Klangelemente, die die Vorstellungskraft der Zuhörenden aktivieren und sie in die Geschichte eintauchen lassen. Das Format des Radiotheaters eignet sich für die Ziele des V.I.T.A.-Projekts, da es die Möglichkeit bietet, die Produktion einer Radiosendung/eines Podcasts zu erlernen, und gleichzeitig darauf abzielt

    • einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sich die Teilnehmenden wohl fühlen, um ihre Geschichten zu erzählen;
    • den Zusammenhalt der Gruppe und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu fördern;
    • die Selbsterkenntnis und das Bewusstsein zu stärken;
    • den Teilnehmenden die Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Stimme analysieren und Intonation und Tempo kontrollieren können
  • Interview unter Gleichaltrigen

    Bitten Sie die Teilnehmer, einzeln über eine Frage nachzudenken.
    Bitten Sie sie dann, sich zu zweit mit einer Person ihrer Wahl zusammenzutun. Dies kann eine Person sein, mit der sie sich besonders wohl fühlen. Bitten Sie sie, ein Kreuzinterview mit Aufnahmematerial durchzuführen. Vergewissern Sie sich, dass alle Teilnehmer wissen, wie man es benutzt. Erinnern Sie sie dann an die Interviews und bitten Sie sie, sich an einen Ort zu setzen, an dem sie sich wohl fühlen.
    Hören Sie sich die Audiodateien an:
    Person A interviewt B für 5 Minuten, dann werden die Rollen getauscht und B interviewt A.
    Sobald die Aufnahmen beendet sind, setzen Sie sich wieder in einen großen Gruppenkreis. Stellen Sie einen Sprecher in die Mitte des Kreises und hören Sie sich auf freiwilliger Basis ein paar Kreuzinterviews an. Machen Sie nach jedem Interview einen kurzen Rückblick:
    Wie haben Sie sich während des Interviews gefühlt?
    Wie fühlt es sich an, Ihre Stimme zu hören?
    Beim Zuhören der Interviews fühlen sich die Teilnehmer manchmal unwohl, aber meistens lachen sie. Die Durchführung der Interviews in Zweiergruppen ermöglicht es einigen Teilnehmern, sich mehr zu öffnen, Spaß zu haben und es zu genießen, sich selbst zuzuhören.

    Vox pop

    Vox Pop läuft in der Regel folgendermaßen ab: Ein Journalist spricht eine Person auf der Straße an und stellt ihr eine Frage zu einem bestimmten Thema. Die Fragen werden so gestellt, wie es der Journalist wünscht: eine kurze Antwort wie „Ja“ oder „Nein“ oder eine ausführlichere Antwort. Wie bei anderen Formen von Interviews können die Fragen an die vorherigen Antworten und an das Profil des Befragten angepasst werden.
    Achtung: Die Teilnehmer müssen darauf vorbereitet sein, wie sie Fremde ansprechen können. Sie müssen auch darauf vorbereitet sein, dass sie zurückgewiesen werden, falls einige der Personen, die sie befragen wollen, nicht bereit sind, die Fragen zu beantworten.
    Seien Sie vorsichtig mit intimen Fragen, die die Befragten belasten könnten. Wenn Ihre Fragen zu intim sind, werden Sie auch keine Antworten erhalten. Stellen Sie sich vor, wie Sie reagieren würden, wenn eine zufällige Person Sie auf der Straße anspricht und Ihnen allzu private Fragen stellt.
    Wenn Sie mit anderen interagieren, vergessen Sie nicht, sich selbst und das Projekt vorzustellen, damit die Leute neugierig und offen für eine Teilnahme sind.

  • Soundcollage

    Das Thema dieser Soundcollage lautete: „Wie klingt dein Rückzugsort?“
    Das Konzept war, den Klang von einem Tag zu Hause einzufangen. Das Zuhause bietet Sicherheit und geistige Ruhe. Es ist ein Ort des Rückzugs und der Entspannung.
    Schritt 1: Wähle deine Ausrüstung
    Schritt 2: Nimm einige Klänge auf, die das Zuhause und den Frieden illustrieren. Die Klänge, Stimmen und Geräusche werden aufgenommen und gesammelt. Sie sind die Fragmente der Klangcollage.
    Schritt 3: Bearbeiten und komponieren. Die Aufnahmen können geschnitten, verschoben, verdoppelt, gelöscht oder in der Lautstärke verändert werden. Hierfür wird ein Tonbearbeitungsprogramm verwendet. Es gibt sowohl professionelle Lösungen als auch kostenlose Programme.
    Schritt 4: Anhören. Die endgültige Version wird angehört und diskutiert.